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Das Lehen Luwhtal

Lage

Luwhtal bildet den nordwestlichen Teil der Markgrafschaft Arkenwald und liegt im innersten Herzen des Königreiches in dessen Mitte. Es birgt mit Arkenwald Stadt und der dort befindlichen Burg Arkenwald den Sitz der Markgrafen und damit die größte Stadt der Provinz.

Luwhtal

Wappen

Die Luwhtaler Burg

Wichtige Orte

  • Hauptstadt: Arkenwald Stadt
  • Burg Arkenwald
  • Academia Ars Belorum
  • Die Mühlenflecken Arkensmyhl und Horey

Politik und Geschichte

Das Lehen Luwhtal erlebte die erste Hochzeit seiner politischer Bedeutung im ehemaligen Königreich Grenzbrueck in der Zeit des „Interregnums“ nach dem Tode Tylons von Limest. Der Bau der Trutzburg, die heute als Burg Arkenwald den Herrschafts- und Verwaltungssitz der Markgrafschaft darstellt, begann im Jahre 981 p.r.c., zwei Jahre, bevor sich Theobald von Limest und der sogleich inthronisierte Gegenkönig in Tibur um die Königswürde stritten, da sich die vorangehenden Spannungen bereits abzeichneten. Der Bau sollte zu gleichen Teilen als Festung wider den Feind Morbus in Süd-Arkenwald als auch als sehr zentral im Königreich gelegener Verwaltungssitz und Fehdetrutzburg der Limester dienen. Noch heute zeugt der sehr unzugängliche Bau mit seinem berühmten „Pfad der sieben Tore“ - der sich in langen Kurven um den Burgberg windende Aufstieg zur Burg, in dessen Verlauf man sieben befestigte Tore durchqueren muss - von seinem ursprünglichen Zweck als Schutzfestung. Als Limester Bauwerk zumeist ohne festen Lehnsherrn ging die Feste durch viele Hände und war Ziel mehrerer Belagerungen in den innerpolitischen Unruhen des Interregnums. Bedeutsam wurde eine achtmonatige Belagerung im Jahre 1152 während des hohenstadisch-tiburischen Krieges (1150-1161 p.r.c.), welche das Ende der Bemühungen der kriegführenden Parteien darstellte, ihren Weg durch das Kernland des Reiches zu suchen. Die heutige Burg Arkenwald trug viele Schäden davon, wovon Spuren des Bauwerks bis heute Zeugnis tragen, aber eingenommen wurde die Feste in ihrer über 430jährigen Geschichte nie. Sie stand aber dennoch seit 1352 leer.

Burg Arkenwald. Vorne schön zu sehen ist ein Abschnitt des "Pfads der sieben Tore"

Nach der Gründung der Markgrafschaft Arkenwald unter Fürst Tassilo von Grenzbrueck - später Herzog von Belartha - und der Übernahme durch Jerevan von Arkenwald im Jahre 1400 entwickelte sich Luwhtal erneut zu einem Zentrum von Wirtschaft und Verwaltung. Bei dem heftigsten Vorstoß des Morbus nur im äußersten Süden überrannt und durch den Wall vom Rest der Provinz abgetrennt, hatte Luwhtal weniger unter dem Feindesansturm zu leiden, sondern trug die Hauptlast der Versorgung aller Flüchtlinge, darunter auch die Lehnsmänner der Markgrafen Tiori von Raulfels, Leopold von Gruenewald und Carl von Thulheim.

Landschaft, Bodenschätze und Wirtschaft

Das Hauslehen der Markgrafschaft zeichnet sich durch bewaldete Gebiete im Osten aus, die jedoch zum Lehen Widerhall hin schnell ausdünnen. Das Gebiet um die Hauptstadt ist vollständig erschlossen und landwirtschaftlich genutzt. Die städtischen Gebiete bieten zahlreichen Handwerkern Heimstatt. Bedeutsam ist hier vor allem die Korn- und Holzverarbeitung. Südlich der Stadt findet sich eine Sammlung von mehreren großen Wasser- und Sägemühlen, in deren Umfeld sich bereits einige Häuser zu dem Flecken Arkensmyhl angesiedelt haben. Im Osten der Stadt wiederrum wurden mehrere Windmühlen in Horey errichtet, was Arkenwald Stadt zu einer zentralen Anlaufstelle der Bauern sowie der Holzlieferungen aus dem Süden macht.

Die Academia Ars Belorum

Die Kriegerakademie des Königreiches wurde lange Zeit nicht genutzt und war zum Zeitpunkt ihrer Wiedereröffnung 1405 schon teilweise verfallen. Mit den eigenen Ansprüchen der einstigen Kronvasallentümer bestand bald nach dem Tode Tylons von Limest kein Bedarf an einer zentralen Ausbildungsstätte für das Kriegshandwerk im Königreich, da jeder Herrscher sein eigenes Militär ausbildete.
Unter Markgraf Jerevan wurden die alten Gebäude jedoch wieder hergerichtet und es wurde damit begonnen, erneut zusammenzutragen, was das Handwerk der Kriegskunst an Wissen bereithielt. Die Anlagen umfassen Kasernen, Übungs- und Exerzierplätze, eine Schützenanlage sowie ein Artilleriefeld für die seltenen Feuerrohre, die vor allem von der Lauensonner Familie Bumm genutzt werden.
Der Wohnsitz wird zur Zeit von den Sturmfalken genutzt, einer Bognereinheit aus dem Bündnispartnerland Condra, zu dem Markgraf Jerevan seit jeher gute Beziehungen unterhält.

Kleinigkeiten

  • Es hält sich hartnäckig die amüsante Geschichte, dass die sieben Tore auf dem langen, steilen Bergweg hoch zur Burg Arkenwald jeweils ein Wort an versteckter Stelle tragen sollen: Du - Bist - Bald - Zu - Muede - Zum - Weitergehen.
  • In Arkensmyhl findet zur Schlachtzeit jährlich ein Spanferkelessen statt, in Anlehnung an die „spänereiche“ Arbeit in den Sägemühlen, obwohl der Wortursprung bei dem Gericht ein gänzlich anderer ist. Und tatsächlich findet sich in den Kartoffelklößen einer, der mit Holzspänen gefüllt ist. Wer auch immer diesen Knödel beim großen Festmahl bekommt, ist der Mühlenmeister des Abends - wenn er vor Zeugen unter Beweis stellt, dass er den gesamten Kloß samt Füllung verspeisen kann.

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it-bereich/lehen/baronie_luwhtal.txt · Zuletzt geändert: 2011/06/27 19:48 von acrulon