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Die Academia Clavis Mundi Grenzbrueckensis

Dies ist eine kurze Zusammenfassung für alle Angehörigen der Academia Clavis Mundi Grenzbrueckensis. Sie dient dazu, das Zusammenspiel innerhalb der Academie, aber auch die Repräsentanz nach außen hin zu verbessern. Die nachfolgenden Hintergründe und Regeln sind nicht allumfassend und verbindlich, dennoch bilden sie die Grundlage, um einen guten Magier- oder Alchemistencharakter der Academia Clavis Mundi darstellen zu können und sollten von allen Angehörigen - wenn möglich - eingehalten werden. Im Folgenden sollen die wichtigsten Fragen bezüglich der alten und ehrwürdigen Academie geklärt werden, die Regeln sollen letztlich Richtschnur sein für ein schönes Zusammenspiel.

Die Academie, Geschichte, Hintergrund und Tradition

Geschichtliches

Die Academia Clavis Mundi ward vor rund 2300 Jahren von einem Omnimagus namens Horus von Anatheyn auf einem von magischen Feldlinien durchzogenen Hügel gegründet. Der damalige Princeps des Reiches Abnon von Limestus, der Einer der Stämme hatte Horus, seinem treusten Berater und Diener aufgegeben eine Stätte der Ausbildung und Wissenschaft zu schaffen und ihm die alleinige Pflicht und Ehre und das alleinige Recht übertragen, im gesamten Königreiche Alt-Grenzbrueck die Magie und Alchemie zu unterrichten und die besten und talentiertesten Männer und Frauen in seine Academie zu rufen, um sie in diesen Künsten zu unterrichten. Bald schon fanden sich hervorragende Lehrmeister und Schüler aller Zweige der Magie und Alchemie zusammen und die Academie wuchs stetig an. Der Academie ward von Abnon ebenso das Recht eingeräumt, sich ein eigenes Gesetz und Recht zu geben. Wichtigste Punkte dieses Gesetzes waren die Treue und Verbundenheit zum Königreiche, das alleinige Recht der Academie über ihre Mitglieder Recht zu sprechen und das alleinige Recht, im Reiche Magier und Alchemisten auszubilden und über das Wirken und Schaffen der Magier und Alchemisten zu wachen.

Nach dem Zerfall des alten Königreiches und der Zersplitterung in autonome Provinzen ward dieses Recht von Herzog Eodold von Falkensteyn-Hohenstaden für das Herzogtum Grenzbrueck ebenfalls anerkannt und für verbindlich erklärt. Seit jenen Tagen hütet die Academie das Wissen über zahlreiche Zauber, Tränke, Rezepturen, Legenden und Geschichten. Die Academie ist der Ort in Grenzbrueck, an dem man finden kann, was auch immer man sucht (vorausgesetzt der Zugang wird gestattet!); ein schier unermesslicher Hort des Wissens.

Die Gegenwart

Heute lehren und lernen in den Hallen des Wissens an die 1000 Personen. Hinzu kommt die Garde der Academie mit 133 hervorragend ausgebildeten Soldaten. Die Magie überwiegt dabei grundsätzlich, die Alchemie erkämpfte sich aber in den letzten Jahren zusehens eine immer stärkere Position und ist ebenso geachtet und respektiert wie die Magie, von einzelnen Rivalitäten bestimmter Dozenten einmal abgesehen.

Die Academie als Gebäude:

Bericht eines Reisenden… „Bedächtig näherte ich mich dem gewaltigen Gebäude, welches langsam aus dem Morgennebel auftauchte. Welch ein seltsamer Anblick… In einem kleinen Tal, umringt von schattigen Wäldern und hohen Bergen, erhoben sich zahlreiche Türme und Erker auf felsigem Untergrund in atemberaubende Höhen. Die Fenster und Türen, die aus der Ferne zu erkennen waren, schienen gleichsam wie Argus Augen hinab in die Ebene zu starren, die umliegende Szenerie beobachtend, jede meiner Bewegungen und die des einsamen Wanderers schon Meilen zuvor voraussehend. Über den weiter fort gelegenen östlichen Bergwipfeln erstrahlte ein rötliches Schimmern, erstes Anzeichen der aufgehenden Sonne und des anbrechenden Tages. Als ich auf dem schmalen steinigen Pfad näher schritt, wanderte mein Blick von Fenster zu Fenster, von Giebel zu Giebel und von Turm zu Turm. Ein seltsames Flimmern…. Es schien als trüge es meine Sinne. Je näher ich kam, desto ungleich höher erschienen mir die obersten Turmspitzen, gleichsam als wollten sie die Sterne am Firmament berühren. Seltsame Veränderungen fielen mir auf als ich so die Türme und Mauern musterte, und entgegen meinem Verstand und meiner Sinne schien es, als verändere sich das Gebäude selbst von Augenblick zu Augenblick vor meinen Augen.

Als ich noch weiter herangekommen, fielen mir die prachtvollen Verzierungen an den Außenmauern auf, die Ornamente und Gargoyle, die auf den Mauervorsprüngen der oberen Stockwerke Ihr ewiges Dasein fristeten. Endlich stand ich vor dem gewaltigen Flügelportal… keine Gräben, keine Wehrmauern schützten die unterste Mauerebene des mächtigen Bauwerks, nur zwei Soldaten in glänzenden Rüstungen verweilten starr und stumm vor dem Tor. Doch es beschlich mich das sichere Gefühl, daß es einen guten Grund dafür geben mochte, vermutlich bedurfte es derlei profanen Schutzwerkes hier nicht. Und wieder dieses seltsame Flimmern, ein Knistern in der Luft, wie …. reine Magie, Essenz, Macht, wie immer man es nennen will. Bevor ich durch das wundervolle, an die dreizehn Ellen messende, marmorne Portal schritt, fiel mein Blick auf die kleinen Tafeln zur linken und rechten der eisen beschlagenen Eichentore. Darauf verschiedentliche Nomen und Titules, vermutlich die Mitglieder der Academie. Über dem Portal in alten und dennoch klaren Lettern ward zu erkennen: Magia et Alchemia Clavis Mundi sunt… Noch einmal blickte ich hinauf, die Spitzen der Türme erscheinen nun fast unerreichbar, vereint mit den Sternen, welche gerade im Licht der aufgehenden Sonne ihren immerwährenden Tod starben. Meines Erachtens widersprach die Konstruktion jeglichen Gesetzen der Statik und Natur, die ich erlernt hatte. Bei dem nächst besten Sturm müßte das Gebäude in sich zusammenbrechen, waren meine Gedanken, und dennoch stehen diese Hallen schon an die zweieinhalbtausend Jahre hier… ein Bauwerk, welches nur Magier zu errichten gewagt haben konnten. Ich schritt durch das Portal und ein Gefühl der Erhabenheit und Macht drang in mein Herz. In der Eingangshalle befanden sich acht Pforten, die Wände waren geschmückt mit Ornamenten, einige Büsten zeigten wohl bedeutende Lehrmeister der Hallen des Wissens, wie die Academie von den Bewohnern des Reiches genannt wird. Einige Männer in schmuckvollen Roben durchschritten eilig die Halle - Bücher, Schriftstücke und andere Instrumente tragend - ohne besonders Notiz von mir zu nehmen. Endlich sprach mich ein Mann mit kurzem grauem Spitzbart und Sehgläsern auf seiner Nase an. Er trug eine graue Robe, darüber einen schlichten tiefroten Mantel, einige Beutel und Taschen an seinem Gürtel. Daneben fiel mir ein Bund mit zahlreichen Schlüsseln aus den verschiedensten Metallen ins Auge…“

Die Academie als Institution

Die Academie wird, seit Verschwinden des Omnimagus Lucius von Anatheyn vor vielen Jahren, vom Einen Hohen und Ehrwuerdigen Senat geleitet. Die Mitglieder dieses Hohen Rates, gleichsam auch die Leiter der verschiedenen Collegien und Facultäten und Hüter der Protectorate, sollten geläufig sein. Sie entscheiden durch Mehrheitsbeschluß, wobei jedes Mitglied unterschiedlich viele Stimmen hat, je nach der Bedeutung seiner Facultät oder seines Protectorates.

  1. Senator Superior et Maximus, Magus Anima, Praeceptor Primus Animamagica Cecil D'Ashencourt
  2. Senator, Magister Magnus, Praeceptor Primus Alchemia et Herbatologia, Protector Lauenson Liora zu Lauenson
  3. Senator Aeneus, Magus Medicam, Praeceptor Primus Medicammagica, Protector Distelbergen Cornelius Luchtenfels
  4. Senator, Magus Sanctum et Medicam, Praeceptor Primus Sanctummagica Servatius Ansebaldus
  5. Senator, Magus Contra et Galad, Praeceptor Primus Contramagica Cassius von Widersteyn
  6. Senator, Magus Anima et Medicam, Protector Siebeneschen Lucius Horus Siebenthal
  7. Senator, Magus Sanctum et Animca, Praeceptor Primus Magica Theoretica Leon Buchmeister
  8. Senator, Magus Galad et Sanctum, Protector Gruenmark Raphael Thryment
  9. Senator, Magus Galad et Anima, Protector Dreypfad Marcus Lucardius Drileuen
  10. Senator, Magus Galad et Contra, Praeceptor Primus Galadmagica Erszbet Lauschenberg
  11. Senator, Magister Magnus, Protector Schwarzensee Ismael Sargaras
  12. Senator, Magister Magnus, Protector Freyport Isleif Akir

Weiterhin Senatoren ehrenhalber, mit geringerem Stimmgewicht:

  • Ihre Majestät Viola Auguste von Grenzbrueck
  • Markgraf Phillipe d’Argon von Mendt

Wichtige Personen jenseits des Hohen Rates:

  • Marschall Titus von Melihn und Marschall Sedor Terwen; anzusprechen als „Marschall“ oder „Magister Gladii“. Die Kommandanten der Akademiegarde und Portalwächter.
  • Oberster Bibliothekar Magister Theodor Magnus Hardebrandt
  • Castellan Eusebius von Travent
  • Oberster Licentiat vormals Victor Theoderich Palanthor, nach seinem Verschwinden ersetzt durch Magus Minor Phönixflug, nach dessen Verlassen der Academie bislang ohne Nachfolger

Richtige Anrede, Weisungsbefugnisse und das Spiel untereinander:

a) Die Schlüssel

Die Schlüssel sind ein internes Erkennungszeichen. Sie spegeln den Grad, den sein Träger in der Magie oder Alchemie erreicht hat, wider. Daneben gibt es zahlreiche besondere Schlüssel. Genaueres ergibt sich aus der Liste:

Zu beachten ist, daß die Schlüssel zu addieren sind, d.h. ein Magus Minor trägt schon insgesamt drei Schlüssel (für Novice, Adept und Magister jeweils einen). Senator Siebenthal z.B. trägt also insgesamt sechs Schlüssel (einen Zinn, einen Kupfer, einen Eisen, jeweils einen für seinen Titel als Magus Anima und Magus Medicam und einen goldenen als Senator).

Akademischer Grad Anzahl der Schlüssel Material
Eleve oder Novice Einer Zinn
Adepticus Zwei Kupfer
Magister oder Magus Minor Drei Eisen
Magister Magnus oder Magus Anima / Medicam / Galad / Sanctum / Contra Vier, Fünf, Sechs oder Sieben Je einen Schlüssel nach eigener Wahl
Omnimagus Acht Adamant
Ämter: Anzahl der Schlüssel Material
Botenreiter, Akademiegardist, Bibliothekar Einer Stahl
Castellan oder Portalwächter, Senator ehrenhalber, Oberster Bibliothekar, Legat der Königin Einer Silber
Leiter eines Forschungskollegiums, Praeceptor einer Fakultät, Senator Einer Gold
Senator Superior et Maximus (Akademieleiter) Einer Rotgold
Besondere Verdienste: Anzahl der Schlüssel Material
Wissenschaft und Forschung je Einer Nach Leistung, dem Gebiet angemessen
Tapferkeit je Einer Nach Leistung, der Tat entsprechend

b) Richtige Anrede

Innerhalb der Academie wird auf Benehmen äußersten Wert gelegt, da ein geordnetes und gepflegtes Verhalten Grundpfeiler eines gedeihlichen Zusammenlebens ist, allzumal die Academie ein Ort uralter und überlieferter Traditionen ist. Daher ist wie folgt aufgelistet, wie die Mitglieder untereinander bzw. von Dritten anzusprechen sind. Das bedeutet indes nicht, daß diese Anrede zwanghaft jedesmal zu erfolgen hat, insbesondere nicht unter befreundeten Magiern und Alchemisten oder wenn eine andere (persönlichere) Art der Anrede ausgemacht ist (auch Academiker sind zuweilen „nur“ Menschen).

Für sämtliche Titel und Anreden existiert ein weibliches Pendant: Senator - Senatorin, Magus - Maga, Magister - Magistra, Adepticus/Adeptus - Adepta, Novice/ Eleve - Novizin/Elevin usw. sowie alle Anreden mit „Herr“ in ihrer Entsprechung als „Dame“.

  • Senatoren werden entweder mit „Senator“ oder ihrem sonstigen Titel (Magus Anima) oder kurz mit „Excellenz“ angesprochen, mit Ausnahme des Akademieleiters, welcher die Anrede „Seine Magnificienz“ bevorzugt.
  • Licentiaten tragen das Titulum „Licentiatus“ und werden ansonsten mit dem Titel entsprechend ihrem akademischen Grad angesprochen, mit Ausnahme des Obersten Licentiaten, welcher die Anrede „Oberster Licentiat“ bevorzugt.
  • Großmeister (Magister Magnus, Magus mit zwei Titeln) der Magie oder Alchemie werden mit ihrem vollen Titel oder als „Hochgelehrter Herr“ angesprochen.
  • Meister (Magister, Magus Minor) der Magie oder Alchemie werden mit ihrem vollen Titel oder als „Wohlgelehrter Herr“ angesprochen.
  • Adepten tragen das Titulum „Adepticus“ und werden entweder mit ihrem simplen Rufnamen, oder respektvoller, als „Gelehrter Herr“ angesprochen.
  • Novicen und Eleven tragen den Titulum „Novice“ oder „Eleve“ und werden ansonsten mit ihrem simplen Rufnamen angesprochen.
  • reguläre Adelstitel werden innerhalb der Akademie bzw. in der Kommunikation untereinander nicht gebraucht. Ansonsten kann dem Anlass entsprechend eine der beiden Anredeformen benutzt werden. Eine Kombination aus beidem wird nicht benutzt. Wer dies trotztdem tut, gilt „als nicht mit der Materie vertraut“.

c) Weisungsbefugnisse

Bei der Weisungsbefugnis handelt es sich um die schwierigste Kategorie dieser Aufzählung, da viele mit Befehlsstrukturen und Hierarchie (outtime wie intime) nicht zurecht kommen. Daher wird dieser Punkt in der Academie outtime nicht so streng gehandhabt. Wer will, sollte sich an die nachfolgenden Empfehlungen halten. Außerdem kann auch das Ausführen von Befehlen Spaß machen. Es belebt eigentlich meistens das Spiel untereinander. Es gilt halt, wer kann, der macht; wer nicht will, der läßt’s eben, aber versucht, es so gut wie möglich zu spielen, um keine falschen Eindrücke entstehen zu lassen.

Grundregel ist, man sollte als Weisungsbefugter keine „schikanösen“ Befehle geben, also solche, die vollkommen sinnlos und nur dazu da sind, seinen „Untergebenen“ zu demütigen (z.B. „Putz mir die Schuhe!“). An solche Weisungen ist ein Untergebener niemals gebunden und es sollte ihm kein Schaden daraus entstehen, wenn er sie nicht befolgt. Dagegen gilt grundsätzlich, das Weisungen eines höheren Ranges stets unverzüglich zu befolgen sind. Es mutet nun einmal seltsam an, wenn ein Senator einen Adepticus erst dreimal – womöglich noch höflich – bitten muß, ihm ein wichtiges Schriftstück (z.B. Plotrelevanz) auszuhändigen.

Das richtige Auftreten nach außen:

a) Beziehungen zu den grenzbruecker Provinzen:

Prinzipiell sind die Meinungen über die anderen grenzbruecker Provinzen natürlich von Charakter zu Charakter unterschiedlich. Es sollte jedoch u.a. beachtet werden, dass

… Insbesondere mit dem weit entwickelten Großherzogtum Hohenstaden reger Handel betrieben wird. Im Bereich der Bildung ist wohl keine andere Provinz dem Standard der Academie so nahe, weshalb die hohenstadener Herrschaft unter vielen Gelehrten Respekt genießen mag.

… Die Markgrafschaft Mendreth als schützender Ring um die Academie liegt.

… Man im fernen Tibur ein sehr kritisches Bild von der Magie zeichnet, was als unaufgeschlossen angeprangert werden kann.

b) Verhalten gegenüber anderen Spielern

Grundsätzlich ist das Auftreten zu anderen Spieler jedem selbst überlassen. Man sollte aber einige Dinge bedenken: Magier und Alchemisten (auch Novicen) sind meist in besonderem Maße stolz über ihre Zugehörigkeit zur Academie. Niemals würde ein Mitglied der Academie es zulassen, wenn schlecht über diese oder ein anderes Mitglied gesprochen wird.

Die Möglichkeiten, Zaubersprüche und alchemistisches Wissen zu erlernen:
In der Academie ist es möglich, jeden Zauber zu erlernen, der in der Bibliothek auffindbar ist. Daneben solche, die von Mitgliedern der Academie erworben wurden. Natürlich ist es auch möglich, außergewöhnliche Zauber in den Hallen zu erlernen, auch wenn sonst niemand intime diesen Zauber erlernt hat, schließlich handelt es sich um eine Academie mit einem Erfahrungsschatz von über zweitausend Jahren, will sagen, irgendein NSC-Magister wird den Zauber dann halt beherrschen. Allerdings sollte man mit derlei etwas zurückhaltend umgehen; hier ist im Besonderen gutes Spiel und Bescheidenheit aller Beteiligten gefragt. So könnte es bspw. für einen schwierigen Zauber von Nöten sein, diesen über längere Zeit zu erlernen, weitere Schriftstücke darüber zu finden etc. Das macht das Ganze erheblich interessanter und wir lassen uns da bestimmt etwas Schönes einfallen. Zaubern und Zauber lernen soll das Spiel bereichern und das tut es nicht, wenn es im Out-Time geschieht.

- Zudem: Die Academia ist grundsätzlich – zumindest offiziell – rechtschaffen und dem Reiche Grenzbrueck verpflichtet. Es gilt daher grundsätzlich ein striktes Verbot der Nekromantie, Dämonologie und Schwarzen Magie im übrigen. Es gibt Ausnahmen für Forschung und Wissenschaft, die allerdings sehr kritisch beäugt werden.

- Bei der Alchemie ist es grundsätzlich genauso. Es gibt eine gewaltige Liste an möglichen Rezepturen für die verschiedensten Tränke. Die Giftkunde ist dabei insoweit erlaubt, als es gerade darum geht, Verständnis für die Wirkungsweise eines Giftes zu entwickeln, um ein dementsprechendes Gegengift erstellen zu können. „Man muß selbst die Dunkelheit kennen, um ihre Gefahren zu verstehen und sie zu bezwingen.“ (Liora zu Lauenson im Gespräch mit Contramagicus Widersteyn).

Die Möglichkeit, selbst Lehrlinge auszubilden:

Grundsätzlich ist durch Bestehen der Prüfungen innerhalb der Academie jeder akademische Grad zu erreichen. Man benötigt für eine erfolgreiche Laufbahn keinen (Spieler-)Lehrmeister. Es ist jedoch ein durchaus übliches Procedere, Lehrlinge - neben dem allgemeinen Unterricht - in einem Lehrer-Schüler-Verhältnis bis zum Adepten- oder gar Magustitel zu führen. Außerdem stellt dieses Verhältnis für viele Spieler einen zentralen Reiz des Akademiker-Rollenspiels dar. Um einen eigenen oder gar mehrere Lehrlinge auszubilden, bedarf es lediglich des Magus Minor- oder Magistertitels. Die irgendwann fällige Prüfung legt dann der verantwortliche Lehrmeister fest. Dabei geht es nicht darum, die Schüler outtime zu prüfen, sondern darum, einen Spielanreiz zu geben. Gerne können auch Lehrlinge alleine, ohne Magister, auf Wanderschaft (sprich auf einem Con) sein. Normalerweise ist das der Standart. Dann sollten sich die Spieler kurz einen Auftrag o.ä. der Akademie ausdenken, warum sie unterwegs sind.

Wie kann man ein Mitglied der Academie werden? Wer kann Mitglied werden?
Grundsätzlich jeder, der einen magiebegabten oder alchemistisch arbeitenden Charakter hat und die Aufnahmeprüfungen besteht. Die Academie hat ein hartes Auswahlverfahren eingeführt, um nur die Besten und Talentiertesten auf den langen und schwierigen Pfad der Forschung zu führen.
Die Prüfung besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Um zur Prüfung zugelassen zu werden, bedarf es eines Fürsprechers in der Academie selbst. Prüfungen finden stets zu Beginn eines jeden Trimesters statt, also im Frühsommer, Herbst und am Winterende.


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Tobias 2010/10/09 10:19

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